14. Dezember 2021

WeberHaus unterstützt regionale Aufforstung

16.000 Euro für neue Waldflächen

Aufforstung für das Klima

Rheinau-Linx, 15. Dezember 2021. Seit der Firmengründung 1960 steht WeberHaus für nachhaltige und innovative Lösungen im Fertighausbau. Der Einsatz des umweltfreundlichen Baustoffes Holz spielt dabei eine große Rolle. Dabei tragen Weber-Häuser aktiv zum Klimaschutz bei, da das verarbeitete Holz CO2 langfristig bindet. Jedoch verschlechtert sich der Waldzustand in Deutschland zunehmend. Fachleute gehen von einer Fläche von 277.000 Hektar aus, die wiederbewaldet werden muss. Vor allem in Nordrhein-Westfalen sind die Schäden enorm. Besonders Fichten, Eichen und Buchen leiden unter Trockenheit, Schädlingen und Waldbränden. “Als Hersteller von Fertighäusern in ökologischer Holzbauweise sehen wir uns in der Pflicht, einen Beitrag zum Erhalt unserer Wälder zu leisten”, so Andreas Bayer, Geschäftsführer von WeberHaus. “Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, in der direkten Umgebung unseres Werkes in Wenden-Hünsborn zwei nachhaltige und innovative Wiederaufforstungsprojekte mit 16.000 Euro zu unterstützen.”

 

Aufforstung mit heimischen Baumarten

Der Fertighaushersteller führt an zwei Standorten Aufforstungsmaßnahmen durch. Einmal in der Region Kirchen / Freusburg (Rheinland-Pfalz) mit der Evangelischen Kirche sowie in Wenden (NRW) in Zusammenarbeit mit dem Kirchenfonds der Katholischen Kirchengemeinde St. Severinus. So wird in Wenden-Scheiderwald eine Fläche von 20.000 m² aufgeforstet. Dabei werden auf 7.000 m² insgesamt 2.000 Bäume gepflanzt, davon sind 1.400 Traubeneichen sowie weitere heimische Baumarten. Ein Zaun soll die Setzlinge vor Wildtieren schützen. Der Bereich außerhalb der eingezäunten Fläche wird mit Nadelhölzern wie Lärchen, Douglasien oder Küstentannen im Weitverband bepflanzt. In den Zwischenräumen wird sich Naturverjüngung aus hauptsächlich Fichte etablieren. Das Projekt in der Region Altenkirchen wird ähnlich umgesetzt. „Unsere Wälder müssen vielfältig sein, um bestehen zu können. Deshalb war es uns besonders wichtig, die Entstehung klimastabiler Mischwälder zu fördern“, erklärt Bayer.

 

Bäume als CO2-Speicher

Bereits während ihres Wachstums nehmen Bäume das schädliche Treibhausgas CO2 aus der Atmosphäre auf, lagern Kohlenstoff ein und geben wichtigen Sauerstoff wieder an die Umgebung ab. Nutzt man das Holz zum Beispiel für den Hausbau bleibt der Kohlenstoff langfristig gebunden und wird, anderes als beim Verbrennen, nicht an die Atmosphäre abgegeben. Zudem ersetzt Holz andere energieintensive Baustoffe, bei denen bei der Herstellung enorme Mengen CO2 entstehen. So leistet jedes WeberHaus einen Beitrag für den Klimaschutz. „Zudem ist die Holzart Fichte eine der emissionsärmsten Holzarten im Bereich der sogenannten VOC und sorgt damit für ein natürliches wohngesünderes Raumklima“, weiß Bayer.

 

Andreas Bayer ist seit 31 Jahren beim Fertighaushersteller WeberHaus tätig. Er ist Geschäftsführer und verantwortlich für das Werk in Wenden-Hünsborn. Darüber hinaus ist er für den Bereich „Wohngesundheit und emissionsarme Baustoffe“ zuständig.