Wärmepumpen im WeberHaus: klug durchdacht
In einem modernen, topgedämmten Neubau gehört die Wärmepumpe heute zu den gängigen Heizsystemen. Der dafür benötigte Strom kann teilweise mithilfe einer Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Haus erzeugt werden.

Die Wärmepumpe gewinnt Energie aus der Außenluft (grün) und nutzt sie für den Heiz- und Warmwasserkreislauf (rosa). Ein Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher im Keller wärmt die Frischluft vor und gibt sie in die Räume ab (rot). Verbrauchte Luft wird nach außen abgeführt (gelb).
So funktioniert die Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe funktioniert quasi wie eine Art „umgekehrter Kühlschrank“: Mithilfe von Strom, der über eine Photovoltaik-Anlage selbst erzeugt werden kann, wird der Außenluft Wärme entzogen. Diese wird anschließend in den Heiz- und Warmwasserkreislauf eingespeist. Mithilfe eines sogenannten Kreuzgegenstrom-Wärmetauschers der integrierten, kontrollierten Be- und Entlüftung werden je nach Anlage und Betriebsbedingungen Teile der Wärme aus der Abluft zurückgewonnen. Dadurch kann der Heizwärmebedarf reduziert werden.
Das Verhältnis zwischen eingesetzter elektrischer Energie und bereitgestellter Wärme hängt von der eingesetzten Wärmepumpe sowie den Betriebsbedingungen ab.

