Ein Mann sitzt auf einem Sofa und spielt Gitarre. Er trägt ein hellblaues Hemd und hat die Beine crossed. Im Hintergrund ist eine Pflanze und ein Tisch mit einem Licht und einigen Bücher. Der Raum ist gut beleuchtet und gemütlich.

Aus Frischluft
wird Wärme

Heizen mit der Wärmepumpe

Wärmepumpen im WeberHaus: klug durchdacht

In einem modernen, topgedämmten Neubau gehört die Wärmepumpe heute zu den gängigen Heizsystemen. Der dafür benötigte Strom kann teilweise mithilfe einer Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Haus erzeugt werden.

Die Wärmepumpe gewinnt Energie aus der Außenluft (grün) und nutzt sie für den Heiz- und Warmwasserkreislauf (rosa). Ein Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher im Keller wärmt die Frischluft vor und gibt sie in die Räume ab (rot). Verbrauchte Luft wird nach außen abgeführt (gelb).

So funktioniert die Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe funktioniert quasi wie eine Art „umgekehrter Kühlschrank“: Mithilfe von Strom, der über eine Photovoltaik-Anlage selbst erzeugt werden kann, wird der Außenluft Wärme entzogen. Diese wird anschließend in den Heiz- und Warmwasserkreislauf eingespeist. Mithilfe eines sogenannten Kreuzgegenstrom-Wärmetauschers der integrierten, kontrollierten Be- und Entlüftung werden je nach Anlage und Betriebsbedingungen Teile der Wärme aus der Abluft zurückgewonnen. Dadurch kann der Heizwärmebedarf reduziert werden.

Das Verhältnis zwischen eingesetzter elektrischer Energie und bereitgestellter Wärme hängt von der eingesetzten Wärmepumpe sowie den Betriebsbedingungen ab.

Arten von Wärmepumpen

Luft-Luft-Wärmepumpe

Die Umgebungsluft sowie die Abwärme der Lüftungsanlage werden genutzt, um das Haus zu beheizen.

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Der Umgebungsluft wird Wärme entzogen, um das Haus über eine Fußbodenheizung zu beheizen.

Sole-Wasser-Wärmepumpe

Wärme aus dem Erdreich wird genutzt, um das Haus über eine Fußbodenheizung zu beheizen.

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Einem Wasserreservoir wird Wärme entzogen, um das Haus über eine Fußbodenheizung zu beheizen.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • Nutzung von Umweltwärme: Wärmepumpen nutzen Wärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Wasser und heben sie mithilfe elektrischer Energie auf ein für Heizzwecke geeignetes Temperaturniveau.
  • Heizen ohne Verbrennung im Gebäude: Wärmepumpen benötigen für die Wärmeerzeugung keinen Verbrennungsprozess im Haus. Bei der Stromerzeugung und über den Lebenszyklus der Anlage können dennoch Emissionen entstehen.
  • Kombination mit Photovoltaik: Eine Photovoltaikanlage kann einen Teil des Stroms für die Wärmepumpe bereitstellen. Wie hoch dieser Anteil ausfällt, hängt unter anderem von Erzeugung, Verbrauch und Betriebszeiten ab.
  • Kein Schornsteinfeger für die Wärmepumpe: Für die Wärmepumpe selbst fallen keine Schornsteinfegerkosten an.
  • Wartung und Lebensdauer: Der Wartungsbedarf und die Lebensdauer hängen unter anderem von Gerätetyp, Betriebsbedingungen und regelmäßiger Instandhaltung ab.

Die verschiedenen Wärmepumpen bei WeberHaus

Wärmepumpe ist nicht gleich Wärmepumpe! Je nach Heizsystem, Gebäudeplanung und technischer Ausstattung kommen unterschiedliche Wärmepumpenlösungen infrage. Klicken Sie sich durch die verschiedenen Möglichkeiten, die Ihnen WeberHaus beim Bau Ihres neuen Eigenheims bietet.

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