
Gebäude-Energie-Gesetz: Was sich ab 1. Januar 2024 ändert
Das GEG und die Anforderungen an Heizungen
Zum 1. Januar 2024 tritt das neue Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) in Kraft, auch „Gesetz für Erneuerbares Heizen“ oder „Heizungsgesetz“ genannt. Das GEG soll helfen, den Energiebedarf von Gebäuden zu senken, den Umstieg auf erneuerbare Energien beim Heizen und damit den Klimaschutz voranzubringen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Wie wichtig das Erreichen dieser Ziele ist, zeigt ein Blick auf die aktuellen Zahlen: Laut Umweltbundesamt entfallen in Deutschland derzeit noch rund 35 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs auf Gebäude. Darüber hinaus verursacht der Betrieb von Gebäuden etwa 30 Prozent der landesweiten CO2-Emissionen.
Aber welche energetischen Anforderungen müssen beheizte und klimatisierte Neubauten ab 2024 erfüllen? Dürfen Gasheizungen überhaupt noch eingebaut werden? Und welche Übergangsfristen gelten für bestehende Heizungen bzw. Heizungen, die kaputtgehen? Diese Fragen und mehr beantworten wir hier im Beitrag.
Darüber hinaus erfahren Sie, welche Heiz- und Energietechnik WeberHaus für Neubauten anbietet. Denn WeberHaus stattet alle seine Häuser bereits im Standard mit der wärmedämmenden Gebäudehülle ÖvoNatur Therm und einer Wärmepumpe aus. Eine Photovoltaik-Anlage sowie ein Batteriespeicher können, auf Wunsch, zum Vorteilspreis erworben werden.
GEG 2024: das Wichtigste in Kürze
Das Gebäude-Energie-Gesetz beinhaltet eine Fülle von Vorschriften und Regelungen. Wir haben hier die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst. Weitere Informationen zum GEG finden Sie am Ende dieses Beitrags in den FAQs.

Mit WeberHaus GEG-konform bauen
Seit mehr als 60 Jahren baut WeberHaus Fertighäuser in Holzbauweise. Für die Beheizung setzt WeberHaus unter anderem auf Wärmepumpentechnik.
Das optional erhältliche Innovationskonzept Home4Future kombiniert verschiedene Komponenten der Gebäude- und Energietechnik.
Das Home4Future Innovationspaket umfasst die wärmedämmende Gebäudehülle ÖvoNatur Therm, die Frischluft-Wärmetechnik mit Wärmerückgewinnung sowie eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher. Wie Wärmepumpen funktionieren, erfahren Sie hier.
Auch Häuser der eco Reihe können je nach Ausführung die Anforderungen des KfW-Förderprogramms „Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (297)“ erfüllen.

FAQs zum Gebäude-Energie-Gesetz
Das neue Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) ist ein wichtiger Baustein, um die Wärmewende in Deutschland schneller voranzutreiben. Ziel ist es, bis 2045 Klimaneutralität im Gebäudesektor zu erreichen. Im novellierten GEG sind drei gesetzliche Vorgaben zusammengefasst: das Energieeinspargesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). Die wichtigste Vorschrift lautet: Eine nach dem 1. Januar 2024 neu eingebaute Heizung soll möglichst zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden.
Zwei Bereiche sind dabei besonders wichtig: die Heizungs- und Klimatechnik, die konsequent auf erneuerbare Energien ausgerichtet ist. Und eine effiziente Wärmedämmung, die einen möglichst sparsamen Einsatz von Energie erlaubt.
Bei Neubauten, die ab 2024 geplant und errichtet werden, gibt das Gebäude-Energie-Gesetz bestimmte Anteile an regenerativen Energien vor, die das Gebäude zum Heizen oder auch Kühlen verwenden muss. Orientierung geben dabei sogenannte „Niedrigstenergiegebäude“, die sich dadurch auszeichnen, dass sie eine sehr hohe Energieeffizienz aufweisen.
Nein, funktionierende Gas- und Ölheizungen können auch nach 2024 weiterbetrieben werden. Das gilt auch, wenn die Heizung kaputtgeht, aber noch repariert werden kann. Erst bei einem Totalausfall müssen diese Geräte ausgetauscht werden. Für irreparabel defekte Heizungen oder Heizkessel, die über 30 Jahre alt sind (Bsp.: Konstanttemperatur-Kessel), gibt es pragmatische Übergangslösungen und mehrjährige Übergangsfristen. Gut zu wissen: In Härtefällen können Eigentümerinnen und Eigentümer von der Pflicht zum Erneuerbaren Heizen befreit werden.
Auch wenn in der Presse immer nur von Wärmepumpen die Rede ist – es gibt noch weitere Möglichkeiten, klimafreundlich zu heizen. Von der Biomasseheizung über die Stromdirektheizung bis zum Einbau einer Gasheizung, die auf Wasserstoff umrüstbar ist. Ebenfalls möglich sind der Einbau einer Gasheizung, die nachweislich erneuerbare Gase nutzt, der Einbau einer Wärmepumpen- oder Solarthermie-Hybridheizung sowie der Anschluss an ein Fern- oder Gebäudewärmenetz. Entscheidend ist nur, dass die jeweilige Heizung mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben wird.
Wer ein Haus besitzt oder bauen möchte, will wissen, mit welchen Kosten für Energie in den nächsten Jahrzehnten zu rechnen ist, welche Energieträger und welche Versorgung lokal in Zukunft zur Verfügung stehen und ob ein Anschluss an ein Fernwärmenetz möglich ist? Die Antworten auf diese Fragen liefert die kommunale Wärmeplanung. Um die Planungs- und Investitionssicherheit zu erhöhen, erfahren Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zukünftig vor Ort, wie sie am besten heizen sollten. So fällt es Bauherren und Hausbesitzern leichter, sich für eine geeignete Heizungsoption zu entscheiden.
Wer seine Heizung tauschen möchte und dabei auf 65 Prozent erneuerbare Energie umsteigt, soll eine staatliche Förderung erhalten. Wie hoch diese Förderung ausfällt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Eine Übersicht der aktuell geltenden Förderrichtlinien für einen Heizungstausch finden Sie auf den Internetseiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Darüber hinaus bleiben die bestehenden Förderungen zu energetischen Sanierungsmaßnahmen sowie Komplettsanierungen zum Effizienzhaus erhalten.

Sicher bauen mit WeberHaus
Wer sein Traumhaus baut, braucht einen verlässlichen Baupartner. Von der Festpreisgarantie über zertifizierte Qualität bis hin zu umfassender Beratung und hervorragender Unternehmensbonität: WeberHaus bietet ein großes Plus an Sicherheit.


