So funktioniert eine Wärmepumpe

Heizen mit moderner Frischluft-Wärmetechnik

Wärmepumpen nutzen Energie aus der Umgebung, um Wohnräume zu beheizen und Warmwasser bereitzustellen. Je nach System kann dafür Energie aus der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser genutzt werden. Bei WeberHaus kommt unter anderem eine Frischluft-Wärmetechnik zum Einsatz, die Heizung und Lüftung miteinander kombiniert.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Das Grundprinzip einer Wärmepumpe ist einfach: Wärmepumpen nutzen Energie aus der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich. Diese Energie kann zum Beheizen der Wohnräume und zur Warmwasserbereitung genutzt werden. Die Funktionsweise unterscheidet sich je nach Wärmequelle und eingesetztem System. Bei einer Luft-Luft-Wärmepumpe sind beispielsweise keine Erdbohrungen erforderlich.

Energie und Frischluft in einem

Bei der Frischluft-Wärmetechnik wird die Wärmepumpe mit weiteren Komponenten für Lüftung und Wärmerückgewinnung kombiniert. Dann lassen sich Heizen, Lüften, Kühlen und Warmwassergewinnung mit der Energie aus der frischen Außenluft bestreiten. Die Frischluft-Wärmetechnik setzt genau auf dieses Zusammenspiel. Dabei wird nicht nur die Energie der Außenluft, sondern auch die vorhandene Wärme im Inneren des Hauses genutzt.

Die warme Raumluft gibt ihre Energie in einem Wärmetauscher an die kühlere Luft von draußen ab. Gemeinsam mit der Vorwärme aus der Wärmepumpe gelangt frische und warme Luft ins Haus. Über die Lüftungsanlage wird die Raumluft regelmäßig ausgetauscht. Dabei wird ein Teil der Wärme aus der Abluft über einen Wärmetauscher auf die zugeführte Außenluft übertragen.

Bei der Wärmerückgewinnung können nach den für das eingesetzte System angegebenen Leistungswerten bis zu 85 Prozent der Wärme zurückgewonnen werden. Die Frischluft-Wärmetechnik läuft wie alle Wärmepumpen über Strom. Nach den für das System angegebenen Leistungswerten können aus einer Kilowattstunde eingesetztem Strom drei bis vier Kilowattstunden Wärme bereitgestellt werden.

Die Wärmepumpe wird mit Strom betrieben und kann dabei auch Strom aus einer Photovoltaikanlage nutzen.

Einsatzmöglichkeiten der Frischluft-Wärmetechnik

Bei der frequenzmodulierten Wärmepumpe wird die Drehzahl an den jeweiligen Wärmebedarf angepasst. Die Anlage wird im Technikraum im Keller oder Erdgeschoss untergebracht.

Tipp: Für besonders geräuschempfindliche Personen empfiehlt es sich jedoch immer, das Schlafzimmer nicht direkt neben oder über dem Technikraum zu platzieren.

Die Frischluft-Wärmetechnik ist für unterschiedliche Haus- und Wohnungsgrößen erhältlich. Sie kann nach den derzeit angegebenen Systemgrenzen bei Wohnflächen von 35 bis 280 m² eingesetzt werden.
→ 35–280 m² bitte vor Veröffentlichung mit den aktuellen technischen Daten abgleichen.

Für die Anlage empfiehlt sich der Abschluss eines Wartungsvertrags. Aggregat und Lüftungsauslässe können dabei in regelmäßigen Abständen geprüft und gereinigt werden.

Betrieb bei niedrigen Außentemperaturen

Auch bei niedrigen Außentemperaturen nutzt die Wärmepumpe Energie aus der Außenluft. Reicht diese bei sehr niedrigen Temperaturen nicht aus, kann die Zuluft zusätzlich elektrisch erwärmt werden.

Ist eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher vorhanden, kann selbst erzeugter Strom auch für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden. Für den Betrieb der Wärmepumpe werden kein Heizöl und kein Erdgas als Brennstoff benötigt.


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