Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker (m/w/d)

Der Anlagenmechaniker ist in der Lage, Sanitär-, Heizungs- und Klimasysteme nach Plan zu erstellen. Hinzu kommen Kenntnisse in der Blechverarbeitung wie Falzen, Löten oder Nieten. Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Betrieb und Berufsschule werden im Wechsel besucht.

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5 Fragen an Jan-Felix Wundling

Warum entscheidet man sich für eine Ausbildung, von der andere sagen: Aha! Gas, Wasser, Sch…
Ganz einfach, weil diese Aussage null stimmt. Ich lerne Anlagenmechaniker. Das ist ein hochkomplexer Beruf und er ist mega-vielfältig. Leider ist er völlig unterschätzt. Da ist alles drin vom Smart Home bis eben zur Planung der Abwasserleitungen und der Umsetzung auf der Großbaustelle.

Weshalb hast Du Dich für WeberHaus als Ausbildungsbetrieb entschieden?
Weil das Unternehmen Zukunft hat und zu den besten in Deutschland gehört.  Die Ausbildung ist perfekt durchstrukturiert. Ich werde an so vielen unterschiedlichen Stellen eingesetzt – das wäre in einem Kleinbetrieb nicht möglich.

Das heißt, Du musst nicht den Baustellen-Hifi machen, wenn es mal eng wird?
Überhaupt nicht! Die ganze Ausbildung ist geplant und ich weiß von Anfang an, in welchem Monat ich wo bin.

Und wie sieht es aus mit dem Lehrlingsgehalt?
Ich verdiene richtig viel mehr als meine Klassenkameraden in der Berufsschule. Das ist schon ziemlich cool.

Was muss man mitbringen, wenn man Anlagenmechaniker werden will?
Man sollte schon belastbar sein und Herausforderungen lieben. Und weil jeder Mensch auf ein funktionierendes Klo gehen will oder eine Heizung braucht, die läuft, muss man schon auch die Bereitschaft haben, sich mal mit Kleinigkeiten zu beschäftigen, Fehler zu suchen und sie zu beheben.


Ausbildungsinhalte

  • Planen und Steuern von Arbeitsabläufen; Kontrollieren und Beurteilen der Arbeitsergebnisse
  • Qualitätsmanagement
  • Prüfen und Messen
  • Manuelles Spanen und Umformen
  • Maschinelles Bearbeiten
  • Instandhalten und Warten von Betriebsmitteln
  • Herstellen elektrischer Anschlüsse von Komponenten
  • Montieren von Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen
  • Transportieren von Bauteilen und Baugruppen
  • Montieren und Demontieren von Rohrleitungen und Kanälen
  • Berücksichtigen nachhaltiger Energie- und Wassernutzungssysteme
  • Durchführen von Dämm-, Dichtungs- und Schutzmaßnahmen
  • Anwenden von Anlagen- und Systemtechnik und Inbetriebnahme versorgungstechnischer Anlagen und Systeme,
  • Kundenorientierte Auftragsbearbeitung
  • Berücksichtigung bauphysikalischer, bauökologischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen,
  • Funktionskontrolle und Instandhaltung versorgungstechnischer Anlagen und Systeme
  • Zwischenprüfung: Während der Berufsausbildung ist vor dem Ende des 2. Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung abzulegen.
  • Gesellenprüfung: Die Gesellenprüfung erfolgt zum Ende der Ausbildungszeit und bei WeberHaus
  • Die Auszubildenden zum Anlagenmechaniker erlernen zusätzlich die Blechbearbeitung!

Anforderungen

  • Haupt-/ Realschulabschluss oder Abitur
  • Wahrnehmungsfähigkeit von fehlendem Gefälle, undichten Stellen, ungünstigen Winkeln von Rohrleitungen
  • Technisches Verständnis (Verstehen von komplexen Anlagen und Systemen)
Alexander Spraul - Ausbilder für die Anlagenmechaniker bei WeberHaus

Ausbilder für den Beruf des Anlagenmechanikers ist Alexander Spraul

Der gelernte Gas-Wasserinstallateur und Klempnermeister arbeitet seit 1994 bei WeberHaus und betreut seitdem die Anlagenmechaniker- und Klempnerauszubildende. Heute ist er für die Montage und Rohinstallation zuständig.

Interview: 5 Fragen an den Ausbilder:

Wie sah dein bisheriger Werdegang aus?

Ich habe im Jahr 1979 in einem Kleinbetrieb meine Ausbildung - und im Jahr 1993 meinem Meister zum Gas-Wasserinstallateur abgeschlossen. Auf WeberHaus bin ich durch ehemalige Arbeitskollegen aus vorherigen Betrieben aufmerksam geworden. Zum Team WeberHaus gehöre ich seit dem Jahr 1994 und bin heute Montageleiter in der Fachrichtung Sanitär.

Was zeichnet den Beruf des Anlagenmechanikers aus?

Der Beruf des Anlagenmechanikers ist ein zukunftssicherer Beruf, denn auch in schlechten Zeiten gibt es immer etwas zu tun. Der Beruf ist technisch orientiert und sehr individuell. Vom Lesen eines Schaltplans, über das Montieren von Baugruppen, bis hin zur Kundenbetreuung wird alles abgedeckt.

Was sollte deiner Meinung nach ein Anlagenmechaniker mitbringen?

Handwerkliches Geschick, eine gute räumliche Vorstellung, Schwindelfreiheit und eine gewisse körperliche Grundfitness lassen den Berufseinstieg wesentlich leichter gelingen. Des Weiteren sollte der Azubi kollegial, kundenfreundlich, ordentlich und pünktlich sein.

Was macht dir als Ausbilder am meisten Spaß?

Die Arbeit mit jungen -, zielstrebigen -, lernbereiten - und engagierten Menschen macht mir besonders Spaß. Es ist schön zu sehen, wie man als Team während der Ausbildungszeit zusammenwächst, denn auch ich lerne nie aus.

Wie kann ein Tag in der Ausbildung als Anlagenmechaniker aussehen?

Die Azubis sind gleich von Anfang an involviert und mit auf den Baustellen unterwegs. Auf der Baustelle wird morgens besprochen welche Aufgaben für den Tag anstehen und daraufhin wird die Baustelle eingerichtet. Beispielsweise werden in der Fertigmontage Rohrleitungen eingesetzt und nach dem Fliesen werden Waschbecken, Pumpe oder Toilette in Betrieb genommen.


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