Die Ausbildung zum Maler (m/w/d)

Maler und Lackierer der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung bereiten die Untergründe vor. Sie sind im Neubau von Wohnungen oder Gebäuden tätig. Mit den unterschiedlichsten Maltechniken, aber auch mit Tapeten und Dekorputzen gestalten sie Innenräume. Holz und Holzwerkstoffe schützen sie mit geeigneten Lasuren, Farben oder Lacken vor der Witterung. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre und findet im Wechsel im Betrieb und in der Berufsschule statt.

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5 Fragen an Saihou Jahabie

Du hast nicht nur Deine Ausbildung gestartet, sondern gleich noch eine ganze Menge Dinge mehr....
Ja. Ich komme eigentlich aus Gambia und ich habe mein Leben in so einem tollen Land wie Deutschland neu starten dürfen. Und dass ich das mit einer Ausbildung bei WeberHaus verbinde, ist für mich ein Riesenglück.

Dein Deutsch ist ziemlich gut...
Ja klar. Ich habe hier im Rahmen des Projekts „Start for Job“ einen Sprachkurs gemacht und ich gehe ganz normal zur Berufsschule. Außerdem wohne ich in Kehl in einer WG mit Studenten. Das hilft auch ziemlich viel beim Sprachen-Lernen. Es ist einfach notwendig, dass man gut Deutsch kann, wenn man in Deutschland lebt und seine Zukunft hier plant.

Wie vielfältig ist Deine Arbeit hier?
Ich lerne sehr viele verschiedene Dinge vom Tapezieren über Spachteln bis hin zum Verputzen. Die ganze Bandbreite, die man so können muss als Maler und Lackierer. Im Moment spachtle ich gerade die Bäder, die in ein Hotel eingebaut werden, das WeberHaus für einen Kunden gebaut hat.

Als Lackierer im Fertighaus?
Ja klar. WeberHaus baut z. B. auch die Treppen selbst und die müssen dann lackiert werden.

Auf der Baustelle bist Du auch?
Ja natürlich. Die Häuser werden ja außen schön verputzt. Das machen auch wir Maler.


Ausbildungsinhalte

  • welche Möglichkeiten der Behandlung, Beschichtung und Gestaltung es gibt und wie man sie realisiert
  • wie Farbtöne gemischt und nachgemischt werden
  • wie man durch Streichen, Rollen und Spritzen Beschichtungen ausführt
  • wie man Putz-, Dämm- und Trockenbauarbeiten durchführt
  • wie man Ausbau- und Montagearbeiten durchführt
  • wie man Kundenwünsche in die Auftragsausführung einbezieht und dokumentiert
  • wie man Raumkonzepte und Fassadengestaltungen entwirft
  • wie man Oberflächeneffekte mit Beschichtungsstoffen, Lasuren, Applikationen, Bronzetechniken und Blattmetallauflagen herstellt
  • wie vorbeugende Holz- und Bautenschutzmaßnahmen durchgeführt werden und wie man Schäden durch holzzerstörende Pilze und Insekten an Holzkonstruktionen beseitigt
  • wie Natursteine, Sichtmauerwerk und Betonoberflächen gereinigt werden
  • wie man Dämmungen und Trennschichten einbaut
  • wie Wärmedämm-Verbundsysteme erstellt werden

Anforderungen

  • Hauptschulabschluss
  • Technisches Verständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Gute Auffassungsgabe
  • Freundliches und selbstbewusstes Auftreten
Ralf Koptisch - Ausbilder der Maler bei WeberHaus

Ausbilder für die Maler ist Ralf Koptisch

Der gelernte Malermeister Ralf Koptisch arbeitet seit 1994 bei WeberHaus. Aufmerksam auf das Unternehmen wurde er durch einen Freund, der von dem guten Verdienst bei WeberHaus erzählte. Seit dem Jahr 2012 ist er nun der Ausbilder der Maler.

Interview: 5 Fragen an den Ausbilder

Wie sah dein bisheriger Werdegang aus?

Im Jahr 1984 begann ich meine Ausbildung zum Maler in Erfurt. Ich bin über einen Freund auf WeberHaus aufmerksam geworden und gehöre seit 1994 zum WeberHaus- Team. Begonnen habe ich als Maler auf der Montage und weniger als zwei Jahren wurde ich Teamleiter meines eigenen Malerteams. Seit 2009 betreue ich bei WeberHaus unsere Neubauten und Ausstellungshäuser und seit  2012 bin ich für die Ausbildung der Maler zuständig.

Was zeichnet den Beruf des Malers aus?

Eine der wichtigsten Aufgaben des Malers ist, dem Haus einen eigenen Charakter zu verleihen und nach individuellen Vorstellungen zu gestalten. Ein positiver Nebeneffekt des Verputzen und Anstrichs ist, dass das Haus vor Witterung geschützt wird. 

Was sollte deiner Meinung nach ein Maler mit sich bringen?

Der auszubildende Maler sollte auf jeden Fall Interesse und Spaß am Malern haben. Um einen leichteren berufseinstieg zu haben ist körperliche Fitness und Kreativität von Vorteil. Zudem sollte der Azubi zuverlässig, pünktlich und pflichtbewusst sein.

Was macht dir als Ausbilder am meisten Spaß?

Am meisten Spaß macht mir, die Entwicklung der jungen Leute vom ersten Ausbildungsjahr bis zum Ende der Ausbildung mitzuerleben und zu begleiten.

Wie kann ein Tag in der Ausbildung als Maler aussehen?

Etwa gegen 6:30 Uhr startet der Arbeitstag und endet gegen Nachmittag. Von Anfang an werden die Azubis in das Tagesgeschäft involviert. Sie durchlaufen Aufgabengebiete wie die Baustellen, die Produktion oder die Instandhaltung. Unter anderem sind die Azubis auch bei Renovierungen oder Neuanstriche eines  Webermusterhauses dabei.


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