03. Mai 2021

Komfortabel wohnen und doppelt sparen

Für energieeffiziente Häuser gibt es mehr Geld vom Staat

Klimafreundlich bauen rentiert sich. Sogar doppelt, wenn das Haus eine weitere Wohneinheit hat. Denn ab dem 1. Juli 2021 gibt es für ein KFW-Effizienzhaus 40 Plus bis zu 37.500 Euro je Wohneinheit vom Staat geschenkt. Für die Baubegleitung können bis zu 10.000 Euro angesetzt werden. Davon werden 50 Prozent bezuschusst. Bei einem Haus mit einer zweiten Wohneinheit macht das insgesamt eine Förderung von 80.000 Euro anstatt der bisherigen Summe von 64.000 Euro aus. Neben der staatlichen Prämie sprechen noch andere Gründe für ein Domizil mit mehreren Wohneinheiten.

 

 

Einliegerwohnung für die Mutter

Ruzena und Heribert Baur etwa bauten mit WeberHaus einen schlüsselfertigen Bungalow aus der Baureihe myLife. Wie alle anderen Häuser des badischen Fertighausherstellers erfüllt der Neubau die Anforderungen an ein KfWEffizienzhaus 40 Plus. „Wir wünschten uns ein altersgerechtes Haus, weshalb mehrere Geschosse nicht infrage kamen“, erzählt Ruzena Baur. „Zudem zog meine 91-jährige Mutter mit bei uns ein.“ In der gemütlichen Einliegerwohnung stehen ihr rund 30 Quadratmeter zur Verfügung. Als separate Wohneinheit konzipiert, eignet sich eine Einliegerwohnung, um generationenübergreifendes Wohnen zu verwirklichen. Vermietet an Fremde, bietet sie zudem eine zusätzliche Einnahmequelle, die zur Finanzierung des eigenen Bauprojektes beitragen oder im Alter eine attraktive Zusatzrente ermöglichen kann. Die Integration einer separaten Wohneinheit in den Neubau ist heutzutage leicht realisierbar. Die Baureihe sunshine beispielsweise kann dank ihrer modernen Architektur in jeder Hausgröße als  Zweifamilienhaus oder auch mit Einliegerwohnung geplant werden. 

 

 

 

Energieeffizientes Mehrgenerationenhaus 

Das gemeinsame Leben unter einem Dach geht auch größer: Elvira Roder beispielsweise lebt mit ihrem Sohn und Mann sowie den Eltern und Schwiegereltern in einem Mehrfamilienhaus. Insgesamt umfasst das frei geplante Architektenhaus eine Wohnfläche von rund 540 Quadratmeter, die sich auf vier Wohnungen aufteilen. In die vierte Wohnung ist ein junges Paar mit Baby eingezogen. "Dass wir alle unter einem Dach leben, hat einen großen Vorteil: Es ist immer jemand da", freut sich Frau Roder. Für ein bequemes Auf und Ab im barrierefreien Neubau sorgt ein Aufzug im Treppenhaus. Neben der Barrierefreiheit war der Baugemeinschaft das Thema Energieeffizienz besonders wichtig. Den Grundstein für einen geringen Energieverbrauch im Haus legt die Gebäudehülle ÖvoNatur Therm von WeberHaus, die hauptsächlich aus dem nachwachsenden Naturbaustoff Holz besteht. Den Haushaltsstrom liefert eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

 

 

 

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