
Das WeberHaus als Smart Home: Für jeden Anspruch das passende System
Smart-Home-Technologien machen den Alltag nicht nur bequemer und sicherer, sie helfen auch beim Energiesparen. Wie intelligent ihr neues Zuhause sein soll, entscheiden Baufamilien bei WeberHaus selbst: Vom leicht zu bedienenden Einsteigersystem bis hin zur umfangreichen Vernetzung ist alles möglich.
Ein Haus ist heute mehr als nur vier Wände mit einem Dach oben drauf. Ausgestattet mit moderner Smart-Home-Technologie denkt es mit, nimmt den Bewohnern alltägliche Arbeiten ab und lässt sich auch aus der Ferne überwachen und steuern. Dabei geht es nicht nur um Komfortgewinn. Rollläden, die zu bestimmten Uhrzeiten hoch- und herunterfahren, Bewegungsmelder, die automatisch die Beleuchtung einschalten, oder Thermostate, die die Wohlfühltemperatur in jedem Raum kennen, sorgen zudem für mehr Sicherheit und Energieeffizienz.
Kurz erklärt: Was ist ein Smart Home?
Der Begriff Smart Home ist nicht einheitlich definiert und wird sowohl im Zusammenhang mit intelligenten Einzellösungen als auch für Komplettsysteme verwendet. Er dient als Oberbegriff für sämtliche Formen des technikunterstützten Wohnens auf der Basis vernetzter und ferngesteuerter Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe.

Vom Neuling zum Netzwerker
Die genannten Anwendungen beschreiben nur einen kleinen Teil dessen, was in einem Smart Home möglich ist. Inzwischen gibt es eine riesige Bandbreite an verfügbaren Komponenten, mit denen sich auch komplexe Szenarien programmieren lassen. Doch keine Angst: Wer smarte Technik nutzen möchte, muss kein Computerprofi sein. Es gibt auch anfängerfreundliche Systeme, die sich später, wenn man sich in der Handhabung sicher ist, mit zusätzlichen Geräten erweitern lassen. Familien, die mit WeberHaus bauen, haben die Wahl zwischen drei verschiedenen Möglichkeiten:
Für Einsteiger: WeberLogic 2.0 mit wibutler
Die Basisvariante bei WeberHaus besteht aus dem eigenen Smart-Home-System WeberLogic 2.0, das über den herstellerübergreifenden und kabellosen Funkstandard EnOcean kommuniziert, und dem wibutler. Als Gehirn des Hauses verarbeitet er eingehende Informationen und gibt dann Steuerbefehle an die Endgeräte – etwa die Heizungsthermostate, die Rollläden oder die Beleuchtung. Die Bewohner können natürlich auch Einfluss nehmen und ihr Smart Home über die verschiedenen Eingabegeräte steuern – entweder komfortabel per App oder über Funktaster an der Wand. Letztere arbeiten übrigens komplett leitungs- und batterielos. Sie lassen sich auch im Nachhinein flexibel anbringen, ohne dass Leitungen aufwendig nachgezogen oder installiert werden müssen.

Die Kombination aus WeberLogic 2.0 und wibutler ermöglicht einen schnellen und einfachen Einstieg ins vernetzte Zuhause. Sie umfasst die wichtigsten Funktionen im Haus. Dazu gehören unter anderem:
- die zeitgesteuerte Bedienung der Rollläden und Jalousien,
- ein zentraler Ausschalter, mit dem sich beim Verlassen des Hauses sämtliche Leuchten ausschalten lassen, oder
- der Paniktaster im Schlafzimmer, über den automatisierte Sicherheitsreaktionen aktiviert werden. Im Ernstfall reicht ein Knopfdruck aus, damit die Rollläden nach oben fahren und sich die Innen- und Außenbeleuchtung einschaltet.
Zudem lassen sich individuelle Licht-, Beschattungs- und Temperaturszenarien für jeden Raum programmieren. Ist man längere Zeit nicht zuhause, dann täuschen zeitabhängig gesteuerte Leuchten und Rollläden die Anwesenheit vor.
Das Zuhause soll noch komfortabler und sicherer werden? Kein Problem: Weitere smarte Komponenten lassen sich jederzeit ergänzen. Das können beispielsweise Sirenen, Wasser- und Bewegungssensoren, eine Wetterstation oder Fensterkontakte sein. Auch eine Anbindung an die Plattformen Amazon Alexa, Google Home oder Apple HomeKit ist mit dem wibutler möglich. Die integrierte Matter-Schnittstelle sorgt dabei für eine reibungslose Zusammenarbeit von Smart-Home-Geräten verschiedenster Marken.

Für Individualisten: WeberLogic 2.0 mit SymBox
Wem das nicht reicht, der kann WeberLogic 2.0 auch mit SymBox nutzen. Die ebenfalls matter-fähige Steuerzentrale aus dem Hause Symcon erlaubt es Baufamilien, ihr Smart Home über die oben genannten Grundfunktionen hinaus noch weiter auszubauen und zu individualisieren. Von Multiroom-Lautsprechern, die die Lieblingsmusik in jeden Raum bringen, über Netzwerkkameras und IP-Videosprechanlagen bis hin zu smarten Haushaltsgeräten lassen sich die verschiedensten Komponenten vernetzen.
Über Magnetkontakte können auch Fenster und Türen in das Smart Home eingebunden werden. Jeder kennt das Szenario: Man verlässt das Haus und fragt sich kurze Zeit später, ob wirklich alle Fenster und Türen geschlossen sind. Sind magnetische Fenster- und Türkontakte installiert, lässt sich der Status jederzeit und von überall aus im System checken. Doch smarte Kontakte können noch mehr: Als Teil des Alarmsystems erkennen sie, wenn bei Abwesenheit ein Fenster geöffnet wird, und lösen dann eine vorab programmierte Alarmfunktion aus – beispielsweise ertönt eine Sirene, alle Lichter im und um das Haus gehen an, die Beschattung fährt hoch und die Bewohner erhalten eine Push-Nachricht auf ihr Smartphone.
Gesteuert wird das Smart Home per App mit intuitiver Kachelansicht. Auf Wunsch ist auch eine Grundrissvisualisierung möglich. Die Bedienoberfläche der App kann ganz nach dem persönlichen Geschmack gestaltet werden.
Für Anspruchsvolle: KNX-System
Neben der Vernetzung per Funk gibt es bei WeberHaus noch die Möglichkeit, ein kabelgebundenes KNX-System zu installieren. Dabei werden parallel zu den klassischen Versorgungsleitungen spezielle Kabel für die Datenübertragung verlegt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Busleitung. Kabelgebundene Systeme punkten mit einer hohen Reichweite – auch über mehrere Stockwerke. Allerdings sind Planung und Realisierung deutlich aufwendiger. KNX lohnt sich vor allem für komplexe Steueraufgaben oder größere Gebäude.



