Den Sommer im eigenen Zuhause nachhaltig genießen

Ein nachhaltiger Sommergenuss beginnt lange vor dem Einzug in das eigene Haus. Schon bei der Planung werden wichtige Grundlagen für ein Zuhause gelegt, das auch in der warmen Jahreszeit komfortabel bleibt und mit niedrigen Betriebskosten überzeugt.

Der Sommer ist für viele Menschen die schönste Zeit im Jahr: Die Tage sind lang, die Sonne scheint von den frühen Morgenstunden bis in den Abend hinein und warme Temperaturen laden dazu ein, möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen. Für Bauinteressierte bergen die sonnenreichen Monate sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Einerseits gilt es, auch an heißen Tagen ein angenehmes Wohnklima zu schaffen, andererseits lässt sich die Kraft der Sonne effizient für die Energieversorgung nutzen. Genau hier setzt nachhaltiges Bauen an: Mit einer durchdachten Hausplanung, dem Einsatz ökologischer Baustoffe und einer modernen Haustechnik entsteht ein Zuhause, das Energie optimal nutzt, Kosten spart und einen hohen Wohnkomfort bietet.

Natürlich gutes Klima

Kommt es im Winter vor allem auf eine gute Wärmedämmung an, rückt im Sommer ein anderer Aspekt in den Vordergrund: der Hitzeschutz. Gerade hier können Naturmaterialien ihre Stärken ausspielen. Insbesondere Holzprodukte wie Holzfaser oder auch Zellulose überzeugen durch ihre bauphysikalischen Eigenschaften. Sie nehmen Wärme nur verzögert auf und geben sie entsprechend langsamer an die Innenräume weiter. Fachleute bezeichnen diesen Effekt als Phasenverschiebung. Zudem sind viele Naturmaterialien in der Lage, überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen. „Holz und andere natürliche Baustoffe tragen so zu einem ausgeglichenem Raumklima bei“, betont Dominik Bähr, Produktmanager bei WeberHaus. In Kombination mit einer geeigneten Verschattung sowie einer kontrollierten Be- und Entlüftung sorgen sie auch in den Sommermonaten für eine angenehme Wohnatmosphäre – oft ganz ohne Klimaanlage.

Auf Holz bauen mit WeberHaus

Wer mit WeberHaus baut, genießt das ganze Jahr über nachhaltigen Wohnkomfort. Die Grundlage dafür bildet die Gebäudehülle ÖvoNatur Therm, die im Standard enthalten ist. Sie besteht überwiegend aus natürlichen Materialien, allen voran Holz. Der Wand- und Dachaufbau mit Holzfaserdämmung hält im Winter die Wärme im Innern des Hauses und schützt im Sommer vor einer Überhitzung.

Energie- und kostensparend kühlen

Nicht immer lässt sich die Sommerwärme vollständig aus den Innenräumen fernhalten. Heizt sich das Gebäude trotz guter baulicher Voraussetzungen auf, sind effiziente Techniklösungen gefragt. „Viele Weber-Häuser können mithilfe einer Wärmepumpe gekühlt werden“, berichtet Produktmanager Dominik Bähr. Im Standard kommt die Frischluft-Wärmetechnik zum Einsatz, die kontrollierte Be- und Entlüftung, Warmwasserbereitung und Heizung in einem System vereint. Die integrierte Luft-Luft-Wärmepumpe ist auf Wunsch auch mit Kühlfunktion erhältlich – eine Ausstattung, die angesichts immer häufiger auftretender Hitzeperioden zunehmend an Bedeutung gewinnt. 

Im sogenannten reversiblen Betrieb kehrt sich der Kältekreislauf der Wärmepumpe um: Sie saugt die warme Raumluft an, entzieht ihr die Wärmeenergie und führt diese nach außen ab. Dabei entfeuchtet sie automatisch die Raumluft, was bei Sommerhitze ein spürbar angenehmeres Raumklima schafft. Eine reversible Luft-Wasser-Wärmepumpe kann in Kombination mit einer Fußbodenheizung die Temperaturen im Haus ebenfalls energieeffizient senken, wenngleich der Kühleffekt etwas geringer ausfällt.

Photovoltaik und Wärmepumpe – ein echtes Dreamteam

So effizient die Wärmepumpe auch läuft: Zum Kühlen benötigt sie dennoch Energie. Mit einer Photovoltaikanlage kommt ein großer Teil davon direkt vom eigenen Dach. Das reduziert die Stromkosten und sorgt für angenehme Temperaturen ganz ohne schlechtes Gewissen. Die Kombination lohnt sich auch mit Blick auf den Eigenverbrauch: „Im Sommer erzielen Photovoltaikanlagen aufgrund der intensiveren Sonneneinstrahlung besonders hohe Stromerträge“, erklärt Dominik Bähr. Wer die Wärmepumpe dann zum Kühlen nutzt, verbraucht mehr des selbst erzeugten Solarstroms. Dadurch verbessert sich die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage. Zugleich wird das öffentliche Stromnetz entlastet.

Ihr volles Potenzial entfaltet die PV-Anlage jedoch erst im Zusammenspiel mit einem Stromspeicher und einem intelligenten Energiemanagementsystem. Letzteres vernetzt die einzelnen Komponenten zu einem intelligenten Gesamtsystem und koordiniert die Energieflüsse automatisch. So wird die Wärmepumpe bevorzugt dann zum Kühlen genutzt, wenn die Photovoltaikanlage auf Hochtouren läuft. Stromüberschüsse fließen in den Speicher und stehen in den Abendstunden zur Verfügung. 

Tipp: Jedes WeberHaus lässt sich mit einem Energiekonzept ausstatten. Es enthält neben der Frischluft-Wärmetechnik auch eine Photovoltaikanlage, einen Batteriespeicher mit integriertem Energiemanagement sowie die intelligente Haussteuerung WeberLogic mit Homeserver. Die vernetzten Geräte lassen sich einfach und bequem per App oder Sprachbefehl steuern – auch von unterwegs.

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