
Sommer, Sonne, Wohlfühlklima
Sommer, Sonne, Wohlfühlklima: So bleibt das Zuhause angenehm kühl
Die Sommer in Deutschland werden immer heißer. So hat sich die Anzahl der Hitzetage seit den 1950er-Jahren mehr als verdreifacht. Wer heute ein Haus plant, sollte deshalb frühzeitig an den sommerlichen Wärmeschutz denken.
Ende Juni 2026 brachte eine außergewöhnliche Hitzewelle Deutschland ins Schwitzen. Am 27. Juni kletterte das Thermometer an der Wetterstation Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt auf 41,8 °C – die höchste je in Deutschland gemessene Temperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Auch in den Nächten wurden neue Rekorde verzeichnet: Vielerorts sanken die Temperaturen nicht unter 25 °C. Die anhaltende Hitze und die fehlende nächtliche Abkühlung führten dazu, dass sich Wohnungen und Häuser immer stärker aufheizten.
Laut aktuellen Klimamodellen werden Hitzetage und tropische Nächte künftig immer häufiger auftreten. Darunter leidet nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Wohnqualität. Umso wichtiger ist ein wirksamer Hitzeschutz. „Der sommerliche Wärmeschutz hat stark an Bedeutung gewonnen. Bauherren erwarten heute ein Zuhause, das nicht nur im Winter energieeffizient ist, sondern auch an heißen Sommertagen für angenehme Temperaturen sorgt“, weiß Dominik Bähr, Produktmanager bei WeberHaus.
Dämmung gegen Sommerhitze

Die Grundlage für ein behagliches Raumklima wird bereits bei der Hausplanung geschaffen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Gebäudedämmung. Sie reduziert die Wärmeverluste im Winter und sperrt die Sommerhitze aus. Bei der Wahl des passenden Dämmstoffs kommt es nicht allein auf den U-Wert an, sondern auch auf die Phasenverschiebung. Letztere beschreibt, wie lange ein Dämmstoff die sommerliche Wärme zurückhält.
Baufamilien, die sich ihren Traum vom Eigenheim mit WeberHaus erfüllen, profitieren gleich mehrfach: Jedes WeberHaus ist serienmäßig mit der ökologischen Gebäudehülle ÖvoNatur Therm ausgestattet, die überwiegend aus natürlichen und schadstoffreduzierten Materialien besteht. Sie schützt zuverlässig vor Hitze, Kälte und Lärm und sorgt obendrein für ein gesünderes Raumklima. Kernstück ist die Holzfaserdämmung, die sowohl im Wand- als auch im Dachaufbau steckt. Aufgrund ihrer hohen Wärmespeicherfähigkeit und der geringen Wärmeleitfähigkeit puffert sie die Mittagshitze bis in die kühleren Nachtstunden und gibt sie nur in geringen Mengen an die Räume ab.
Licht- und Schattenspiele

Großzügige Fensterflächen und bodentiefe Verglasungen stehen bei vielen Bauinteressierten ganz oben auf der Wunschliste für das neue Zuhause. Aus gutem Grund, denn sie schaffen lichtdurchflutete Räume und verleihen ihnen eine offene, großzügige Atmosphäre. Mit dem Tageslicht gelangt jedoch auch Wärme in das Gebäude. Was im Winter durchaus erwünscht ist, kann im Sommer schnell zu überhitzten Räumen führen. Hier sind durchdachte Sonnenschutzlösungen gefragt. Am effektivsten ist eine außenliegende Verschattung, da sie die Sonnenstrahlen bereits vor der Verglasung abfängt und so den Wärmeeintrag verringert. „Wir empfehlen insbesondere Raffstores. Durch die verstellbaren Lamellen lassen sie Tageslicht ins Haus und reduzieren gleichzeitig die direkte Sonneneinstrahlung. In Schlafräumen sind Rollläden weiterhin die beste Lösung, da sie zusätzlich eine vollständige Verdunkelung ermöglichen“, rät Dominik Bähr.
Die Einbindung in ein Smart-Home-System sorgt für zusätzlichen Komfort. In Kombination mit einer Wetterstation passt sich der Sonnenschutz automatisch an den Sonnenstand an. Darüber hinaus lassen sich individuelle Szenarien programmieren. So bleiben die Räume stets angenehm temperiert – unabhängig davon, ob die Bewohner anwesend sind oder nicht.
Wer aus gestalterischen Gründen auf eine außenliegende Verschattung verzichten möchte, kann auf eine Sonnenschutzverglasung zurückgreifen. Dank einer speziellen Beschichtung reflektiert sie einen großen Teil der infraroten Sonnenstrahlung, wodurch sich die Räume langsamer erwärmen. Allerdings ist eine Sonnenschutzverglasung teurer als eine konventionelle Verglasung.
Tipp: Für die Südseite lohnt sich ein konstruktiver Sonnenschutz in Form von Vordächern, Dachüberständen, Balkonen und auskragenden Bauteilen. Er blockiert die hochstehende Sommersonne und ermöglicht im Winter, wenn die Sonne tief steht, passive solare Wärmegewinne.
Schattenplätze rund um das Haus
Auf Terrasse und Balkon spenden Markisen, Sonnenschirme und Überdachungen wohltuenden Schatten. Zudem eignen sich strategisch platzierte Laubbäume mit ausladenden Kronen als natürlicher Sonnenschutz. Sie sollten jedoch mit ausreichend Abstand zum Haus gepflanzt werden, damit Wurzeln, Äste und herabfallendes Laub keine Schäden oder Beeinträchtigungen verursachen.
Effizient kühlen mit moderner Technik

Während langanhaltender Hitzeperioden kann es vorkommen, dass sich die Innenräume trotz eines wirksamen sommerlichen Wärmeschutzes aufheizen. In diesem Fall müssen sie gekühlt werden. Umweltschonend und effizient geht das beispielsweise mit der Frischluft-Wärmetechnik. „Unsere standardmäßig eingesetzte Lüftungsheizung kombiniert Lüftung und Heizung in einem System und kann optional mit einer Kühlfunktion ausgestattet werden“, erklärt Dominik Bähr. Bei der Kühlung wird die Arbeitsweise der integrierten Luft-Luft-Wärmepumpe, die im Winter die Beheizung übernimmt, umgekehrt: Der Zuluft wird Wärme entzogen, bevor sie in die Wohnräume gelangt. So lässt sich die Raumtemperatur spürbar senken. Gleichzeitig wird die Luft entfeuchtet, was sich positiv auf das Wärmeempfinden auswirkt. „Darüber hinaus bieten wir auch bei anderen Heizsystemen Möglichkeiten zur temperierten Kühlung, beispielsweise über eine wassergeführte Fußbodenheizung in Verbindung mit einer Wärmepumpe oder über eine zentrale Lüftungsanlage mit Kühlfunktion.“
Besonders nachhaltig und kostengünstig ist die Kühlung, wenn die Technik mit Strom aus der hauseigenen Photovoltaikanlage betrieben wird. In den Sommermonaten lässt sich der dafür benötigte Energiebedarf häufig vollständig mit selbst erzeugtem Solarstrom abdecken. „Zusammen mit unserem integrierten Energiemanagement entsteht so ein ganzheitliches Konzept für energieeffizienten Wohnkomfort auch an heißen Sommertagen“, resümiert Dominik Bähr.
Cool bleiben dank Klimaanlage
Eine weitere Möglichkeit zur Gebäudekühlung sind klassische Klimaanlagen. „Moderne Geräte sorgen im Sommer für angenehme Temperaturen und lassen sich in der Übergangszeit auch zum Heizen nutzen. Bei kleineren Häusern können solche Konzepte sogar die klassische Heizungsanlage ersetzen,“ erklärt Dominik Bähr. „Mit einer individuellen Energieberatung unterstützt WeberHaus Bauinteressierte dabei, die passenden Lösungen für ihr zukünftiges Zuhause zu finden.“


