
Einbruchschutz im Sommerurlaub: So bleibt das Haus sicher
Die Koffer sind gepackt, die Flugtickets liegen bereit, es kann losgehen – Sommerzeit ist Urlaubszeit. Während die Bewohner jetzt die schönste Zeit des Jahres genießen, bleiben ihre Häuser oft tagelang unbeaufsichtigt. Für Einbrecher ist das eine willkommene Gelegenheit. Wer sein Zuhause gut absichert, kann entspannter in den Urlaub starten.
Die Haustür fällt ins Schloss, der Schlüssel dreht sich ein letztes Mal – endlich Urlaub! Doch so groß die Vorfreude auf die Auszeit auch ist, ein ungutes Gefühl bleibt: Was, wenn während der Abwesenheit jemand versucht, ins Haus einzudringen? Ganz unbegründet ist die Sorge nicht: 2025 wurden in Deutschland 82.920 Einbrüche registriert – 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Knapp jeder zweite Einbruch scheiterte bereits im Versuchsstadium. Die Täter konnten sich also gar nicht erst Zugang zum Haus oder zur Wohnung verschaffen. Gründe dafür waren vor allem eine bessere Sicherungstechnik und eine gestiegene Sensibilität für das Thema Einbruchschutz.
Kein Zutritt: einbruchhemmende Fenster und Türen
„Einbruchschutz sollte von Anfang an mitgedacht werden“, rät Dominik Bähr, Produktmanager von WeberHaus. „Dazu gehört die Auswahl einbruchhemmender Fenster und Türen. Sie bilden die erste Schutzbarriere für das Haus.“ Entscheidend ist dabei, wie lange ein Fenster oder eine Tür dem Einbruchsversuch standhält. Langfinger arbeiten unter starkem Zeitdruck – mit jeder Sekunde steigt die Gefahr, ertappt zu werden. Meist brechen sie ihr Vorhaben nach drei bis fünf Minuten ab, wenn sie sich keinen Zugang zum Haus verschaffen können. Doch woran lässt sich die Widerstandsfähigkeit eines Fensters oder einer Tür erkennen? Aufschluss gibt die Widerstandsklasse, englisch Resistance Class (RC). Insgesamt werden sieben Klassen unterschieden – von RC1N bis RC6. Je höher die Klasse, desto besser ist das Bauteil gegen Einbruchversuche geschützt. Im Privatbereich kommen meist Fenster und Türen der Klassen RC2N bis RC3 zum Einsatz.
„Bei WeberHaus setzen standardmäßig auf hochwertige Haustürmodelle, die die Anforderungen der Widerstandsklasse RC2N erfüllen. Diese sind mit 9-fach-Sicherheitsverriegelung ausgestattet und erschweren unbefugtes Eindringen erheblich“, erklärt Produktmanager Dominik Bähr. „Auch bei den Fenstern legen wir großen Wert auf Sicherheit. Durch spezielle Pilzkopfzapfenverriegelungen wird das Aufhebeln deutlich erschwert. So entsteht bereits in der Basisausstattung ein hohes Sicherheitsniveau, dass sich individuell an die Wünsche und Anforderungen unserer Baufamilien anpassen lässt.“

Im Fokus: Außenbeleuchtung

Neben der mechanischen Absicherung trägt auch ein durchdachtes Lichtkonzept dazu bei, das eigene Zuhause sicherer zu gestalten. Ein Großteil der Einbrüche findet im Schutz der Dunkelheit statt. Eine gut geplante Beleuchtung rund um das Haus erhöht die Sichtbarkeit und wirkt abschreckend auf potenzielle Täter. Kostengünstig und sehr effektiv ist der Einsatz von Bewegungsmeldern: Bei Betreten erhellen sie das Grundstück und machen es ungebetenen Gästen unbequem. Wichtig ist die richtige Platzierung: Es sollten alle Zugangswege und Einstiegspunkte ausgeleuchtet werden. Das betrifft den Hauseingang, sämtliche Nebeneingänge, Kellerfenster und Lichtschächte, die Garageneinfahrt, den Carport, die Terrasse sowie schmale Zugänge.
Intelligente Überwachung: Smart-Home-System

Für noch mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden sorgt smarte Technik. „Smart-Home-Systeme ermöglichen die Überwachung und Steuerung wichtiger Funktionen per App“, erklärt Dominik Bähr. So bleiben Hausbesitzer auch im Urlaub informiert und können im Ernstfall schnell reagieren. „Schon mit einfachen Maßnahmen lässt sich der Einbruchschutz deutlich verbessern. Fenster- und Türkontakte informieren die Hausbesitzer beispielsweise sofort, wenn ein Fenster oder eine Tür geöffnet wird. Bewegungsmelder können während des Urlaubs als Sicherheitsmelder fungieren und eine Nachricht senden oder Alarm auslösen, sobald sie eine Bewegung im Haus oder im Garten registrieren.“
Am besten ist es natürlich, wenn sich Langfinger gar nicht erst am Haus zu schaffen machen. Die wirkungsvollste Abschreckung ist die Anwesenheitssimulation, bei der Beleuchtung, Rollläden oder Raffstores automatisch nach vorab festgelegten Szenarien gesteuert werden. „Durch die Kombination von mechanischen und elektronischen Produktlösungen entsteht ein ganzheitliches Sicherheitskonzept, das Haus und Bewohner zuverlässig schützt und auch im Urlaub für ein gutes Gefühl sorgt“, resümiert Dominik Bähr.



